Das Bild zeigt Prof. Reimer bei der Behandlung eines Patienten mit einer Nierenarterienstenose

Behandlung und Eingriffe

Das Bild zeigt eine MRT-gesteuerte Prostatastanzbiopsie

Behandlung und Eingriffe

Minimal-invasive Tumortherapie: onkologische Interventionen

Was ist eine minimal-invasive Tumortherapie?

Die interventionelle Onkologie verfügt mittlerweile über an breites Spektrum an Verfahren, um lokal in einem Organ direkt eine Tumorbehandlung vorzunehmen ohne andere Organe oder den gesamten Körper zu belasten. Die akuten und langfristigen Nebenwirkungen sind regelhaft signifikant geringer als bei operativer Behandlung, medikamentöser Behandlung oder Strahlentherapie. Die interventionelle Onkologie (IO) stellt die vierte Säule in der Tumortherapie dar.

Wann führt man eine interventionelle Tumortherapie durch?

Die häufigsten Indikationen ergeben sich bei einer vollständigen oder dominanten Tumorbeschränkung auf ein Organ mit der Aussicht auf eine lokal vollständige Tumorbehandlung. In den verschiedenen Organen (Leber, Nieren, Lunge, Knochen u.a.) kommen dabei verschiedene Methoden zum Einsatz. Methodisch wenden wir am häufigsten Verfahren mit Einbringung von Substanzen über die versorgenden Blutgefäße oder direkte Punktion mit Hitze- oder Kälteablation an.

Wie gehen wir vor?

Gerne beraten wir Sie in einer unserer Sprechstunden persönlich, telefonisch oder mittels eines digitalen Zuganges. Therapieentscheidungen wir in unseren internen multidisziplinären Konferenzen (MDT) wie den zahlreichen Tumorkonferenzen des Klinikums besprochen.

Welche Verfahren gibt es?

  • Blande Embolisation (TAE)
  • Transarterielle Chemoembolisation TACE
  • Selektive Interne Radiotherapie SIRT
  • Tumorablationen


Die verschiedenen Verfahren werden je nach Erkrankung und individuellem Befund im Sinne einer personalisierten Medizin eingesetzt.

Ansprechpartner im Sekretariat der Radiologie