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QuMiK-Geschäftsführer stimmen im Rahmen der Strategietagung 2025 zukünftige Schwerpunkte ab

Matthias Ziegler ist neuer Sprecher des QuMiK-Klinikverbundes

Im Rahmen der jährlichen Strategietagung im Februar 2025 in Reutlingen legten die Geschäftsführer der 15 kommunalen QuMiK-Klinikgesellschaften die zukünftige Ausrichtung des Verbundes fest. Besondere Herausforderungen sehen die QuMiK-Kliniken in der Umsetzung der Krankenhausreform sowie im Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI).

Zum Thema Krankenhausreform fand ein intensiver Austausch mit Experten statt. Dabei wurden insbesondere neue Leistungsgruppen, zukünftige Kooperationen, die ärztliche Weiterbildung sowie die finanziellen Auswirkungen der Reform auf die Krankenhäuser eingehend erörtert.

Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Kliniken war ein zentrales Thema. Diskutiert wurden verschiedene Anwendungsfälle, insbesondere die KI-gestützte Arztbriefschreibung. Diese Technologie bietet erhebliche Potenziale zur Prozessoptimierung und zur Steigerung der Dokumentationsqualität in allen klinischen Bereichen.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen intensivieren die Kliniken im QuMiK-Verbund ihre Vernetzung sowohl untereinander als auch mit weiteren Akteuren im Gesundheitswesen. Wichtige Themen wie medizinische Schwerpunktbildung, Digitalisierung und IT-Sicherheit werden im Verbund gemeinsam weiter vorangetrieben. Die entsprechenden Projekte und Maßnahmen wurden während der Strategietagung festgelegt.

Ein bedeutender Wechsel erfolgte in der Sprecherfunktion des QuMiK-Klinikverbundes: Nach sieben Jahren übergab Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Medizinischer Geschäftsführer der Universitätsklinikum Mannheim GmbH, seine Aufgabe an Matthias Ziegler. Der 60-jährige Betriebswirt für Gesundheitsmanagement ist Geschäftsführer der Klinikum Esslingen GmbH und mit dem QuMiK-Verbund bestens vertraut – unter anderem durch seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der QuMiK GmbH.

„Eine intensive Zusammenarbeit im QuMiK-Verbund zeichnet uns aus, und unsere Mitglieder profitieren seit Jahren davon. Hinsichtlich der Herausforderungen der Krankenhausreform sehen wir uns gut aufgestellt, da wir mit allen relevanten Akteuren in Baden-Württemberg im kontinuierlichen Austausch stehen. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, die durch meinen Vorgänger gefestigte und vielfältige Zusammenarbeit im QuMiK-Verbund weiter auszubauen“, betont der neu gewählte QuMiK-Verbundsprecher Matthias Ziegler.

Der QuMiK-Verbund im Überblick

Der QuMiK-Klinikverbund (Qualität und Management im Krankenhaus) wurde 2001 durch fünf Krankenhausträger in Baden-Württemberg gegründet. QuMiK umfasst mittlerweile 15 kommunale Krankenhausträger in Baden-Württemberg mit 45 Kliniken sowie Gesundheitseinrichtungen und 15.000 Betten, die rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Jährlich werden in den Kliniken des Verbundes circa 560.000 Patienten stationär behandelt. Im QuMiK-Verbund findet ein vielfältiger Wissensaustausch statt. Ziel ist dabei die ständige Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit in den Mitgliedskrankenhäusern. Durch strukturierte Vergleiche und gegenseitiges Lernen vom jeweils Besten stellen sich Geschäftsführer, Ärzte sowie Pflege- und Verwaltungspersonal den Herausforderungen im Gesundheitssystem. In 24 Arbeits- und Fachgruppen sowie unterschiedlichen themenbezogenen Gruppen werden medizinische, betriebswirtschaftliche und technische Themen von Experten aller Einrichtungen gemeinsam bearbeitet. Fachtagungen und Informationsveranstaltungen runden das Spektrum des Wissensaustausches ab. Die Aktivitäten werden in den regelmäßigen Sitzungen der Geschäftsführer koordiniert. Die Geschäftsstelle der QuMiK GmbH mit Sitz in Ludwigsburg bietet den Mitgliedern administrative Unterstützung.

Autor: Hans-Christian Schübert, QuMiK