Informationen zum Klinikbetrieb

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen haben wir für Patienten, Angehörige, Besucher und Mitarbeitende sowie Helfer und Spender Informationen rund um den Klinikbetrieb zusammengestellt.

 

COVID-19 Patienten

  • 17 COVID-19-Patienten (Allgemeinstation)
  • 7 COVID-19-Patienten (Intensivstation nicht beatmet) 
  • 6 COVID-19-Patienten (Intensivstation beatmet)
  • 1 COVID-19-Patienten (Pädiatrie)
  • 0 COVID-19-Patienten (Intensivstation Pädiatrie)

 

Verdachts- und Quarantänefälle

  • 4 Verdachts- und Quarantänefälle (Allgemeinstation)
  • 0 Verdachts- und Quarantänefälle (Intensivstation nicht beatmet)
  • 0 Verdachts- und Quarantänefälle (Intensivstation beatmet)
  • 1 Verdachts- und Quarantänefälle (Pädiatrie)

 

Gesamtzahl Entlassungen und verstorbene Patienten seit Beginn der Pandemie

  • 648 entlassene Patienten 
  • 116 verstorbene Patienten 

Im Klinikum gilt seit dem 29.10.2020 ein striktes Besuchsverbot, das nach wie vor Bestand hat. 

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat auf seiner Homepage kürzlich darüber informiert, dass es in Baden-Württemberg ab 18. Mai schrittweise Lockerungen für Besuche in Krankenhäusern geben solle. Über die konkrete Ausgestaltung der ab 18. Mai im Klinikum geltenden Besuchsregelungen informieren wie Sie kurzfristig, sobald uns weiteren Informationen hierzu vorliegen.

Bis dahin gilt das bestehende Besuchsverbot im Klinikum zunächst fort.

Ausnahmen sind in der aktuellen Situation nur in sehr engem Rahmen nach vorheriger Absprache der zuständigen klinischen Fachabteilungen und mit Zustimmung des behandelnden Arztes möglich, z.B. für Eltern minderjähriger Kinder, Partner bei einer Geburt und bei sterbenden Patienten. Auch wenn medizinische, soziale oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme erfordern, können im Einzelfall Ausnahmen zugelassen werden.

Seit dem 1.2.2021 haben Besucher in den beschriebenen absoluten Ausnahmefällen sowie externe Personen nur noch mit FFP2-Maske ohne Ventil oder einem Atemschutz mit vergleichbaren Standards (= N95 oder KN95, aber keinesfalls medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS)) Zugang zu den Gebäuden des Klinikums.

Das Klinikum bittet darum, dass Betroffene in den Gebäuden des Klinikums eine selbst mitgebrachte FFP2-Maske tragen. Das Klinikum ist nicht verpflichtet, FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Wir weisen darauf hin, dass das nicht Tragen einer FFP2-Maske während des Besuchs eine Ordnungswidrigkeit nach § 19 Nr. 8 der Corona-Verordnung darstellt.

Stationäre und ambulante Patienten sowie deren Begleitpersonen sind in ALLEN Gebäuden des Klinikums zum Tragen eines korrekt sitzenden medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (MNS) verpflichtet. Das gilt auch, wenn sie das Patientenzimmer verlassen und sobald Klinikpersonal das Patientenzimmer betritt. Die Pflicht zum Tragen eines MNS gilt auch auf so genannten Verkehrsflächen (z.B. Flure, Durchgangszimmer, Toiletten etc.) ab Betreten der Gebäude des Klinikums bis zum Verlassen, auch in Wirtschafts- und Verwaltungsgebäuden.

Spezielle Regelungen für einzelne Fachabteilungen

Bitte schauen Sie sich die Patientenselbstauskunft zu SARS-CoV-2 schon frühzeitig 2 bis 3 Tage vor Ihrem Termin an und beantworten Sie die Fragen für sich wahrheitsgetreu.

Haben Sie zu diesem Zeitpunkt Symptome oder müssen Sie sonst eine der Fragen mit „JA“ beantworten, melden Sie sich bitte gleich telefonisch in der jeweiligen Abteilung und sagen den Termin ggf. ab, bzw. stimmen sich über das weitere Vorgehen mit den Mitarbeiter*innen ab.

Am Tag Ihres Termins bzw. Ihrer Aufnahme füllen Sie die Patientenselbstauskunft dann aus und bringen diese unterschrieben zur Anmeldung mit.

Hier gilt ebenfalls: Haben Sie zu diesem Zeitpunkt Symptome oder müssen Sie sonst eine der Fragen mit „JA“ beantworten, kommen Sie bitte nicht in die Klinik, sondern melden Sie sich gleich telefonisch in der jeweiligen Abteilung und sagen den Termin ab, bzw. stimmen sich über das weitere Vorgehen mit den Mitarbeiter*innen ab.

Ausgenommen von diesem Vorgehen sind akute Notfall-Behandlungen, die in unserer Zentralen Notaufnahme gesehen werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Alle unsere stationären Patienten werden mit PCR-Test getestet. In der Notaufnahme verwenden wir PCR-Schnelltests, die innerhalb von 50 Minuten ein Ergebnis liefern. Außerhalb von Notfällen erfolgen keine Operationen ohne vorliegendes Testergebnis.

Im Klinikum arbeiten keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die positiv getestet sind. Wir führen regelmäßig Screening-Untersuchungen mit PCR-Tests unter den Mitarbeitenden durch.

Wegen des Besuchsverbots, das seit dem 29. Oktober gilt, dürfen die Angehörigen derzeit nicht zu den Patienten auf die Stationen. Damit Patienten und ihre Angehörigen dennoch persönliche Dinge austauschen können, haben wir eine Übergabestelle für Patienteneigentum eingerichtet. Kleidung, Bücher, Zeitungen, Kosmetika und weitere Dinge des persönlichen Bedarfs können dort abgegeben und abgeholt werden. Zentrale Stelle ist das Veranstaltungszentrum im Haus R, wo bislang die Besucherregistrierung war. Täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr sind Mitarbeitende dort vor Ort und kümmern sich um die Annahme und Übergabe von Patienteneigentum.

[17.04.2020] Die Datenlage zu diesem Thema reicht derzeit noch nicht aus, um Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft abschließend zu beantworten. Nach Informationen der WHO gibt es jedoch kein erhöhtes Risiko bei Schwangeren für einen schweren Krankheitsverlauf. Ebenso gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Infektion während der Schwangerschaft auf das Baby übertragen werden kann.

Bei Neugeborenen gibt es zudem keinen Nachweis dafür, dass das Virus über die Muttermilch übertragen werden kann. Möglich ist jedoch eine Infektion über engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion.

Zu weiteren Informationen hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge erarbeitet.

[Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]

[11.05.2020] Erkrankungen

In der Mehrzahl der heute vorliegenden Studien sind Kinder in andere Weise von SARS-CoV-2-Infektionen („neuartiges Coronavirus“, COVID-19) betroffen als Erwachsene. Möglicherweise stecken Kinder sich generell weniger leicht an, jedoch wurden möglicherweise einfach weniger Kinder mit leichten Symptome getestet. Sogar asymptomatische Krankheitsverläufe kommen bei Kindern nach ersten Studien relativ häufig vor. Schwere Verläufe sind selten und betreffen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder, einzelne Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 sind im Kindesalter beschrieben.

Erfreulicherweise sind bisher auch bei chronisch lungenkranken Kindern schwere Verläufe die Ausnahme. Dennoch empfiehlt es sich, bei Vorliegen einer chronischen Grundkrankheit (insbesondere Lunge, Herz und Immunsystem) oder bei Einnahme immunschwächender Medikamente auch bei Kindern (und ihren Familie) zumindest die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen auch in den nächsten Monaten konsequent einzuhalten.

Schulbetrieb

Zur Frage, inwiefern Kinder und Jugendliche zur Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung beitragen, bestehen die oben genannten Unwägbarkeiten. Da die Bildungseinrichtungen während den meisten Untersuchungen geschlossen waren, ist der heutige Sachstand nicht auf die Alltagssituation übertragbar. Als Klinik für Kinder- und Jugendliche befürworten wir aus pädiatrischer Sicht eine Normalisierung des Schulbetriebes. Allerdings müssen auch hier die empfohlenen Schutzmaßnahmen so lange wie nötig eingehalten werden.

Freizeit und Familie

Aufgrund der hohen Übertragbarkeit des Virus, dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander und dem häufigeren symptomlosen bzw. milden Verlauf erscheint es plausibel, dass Übertragungen stattfinden. Auch für Kinder und Jugendliche gelten die empfohlenen Maßnahmen, so sollten sie zu anderen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten. Kranke Kinder und Jugendliche sollen zu Hause bleiben und bei Bedarf ärztlich behandelt werden.

[Quelle: Prof. Dr. Joachim Kühr (Klinikdirektor der Kinder- und Jugendmedizin)]

Die onkologischen Patienten werden auf speziellen Stationen behandelt und haben keinen Kontakt zu anderen Patienten. Alle Behandlungen, die medizinisch erforderlich sind, werden weiterhin uneingeschränkt durchgeführt. Wenn die Therapie bedenkenlos um einige Monate verschoben werden kann, wird dies gemacht. 

Nicht alle onkologischen Patienten zählen zur Hochrisikogruppe. Wer z.B. an einer chronischen Form von Krebs leidet und gut mit seiner Erkrankung lebt, hat nicht unbedingt ein erhöhtes Risiko. Im Einzelfall ist es aber sinnvoll, die Situation mit dem behandelnden Onkologen zu besprechen. Wichtig: Während und nach der Chemotherapie ist das Immunsystem geschwächt und der Patient somit generell anfälliger für Infektionen.
 
Allgemein unterscheiden sich die Vorsichtsmaßnahmen für Krebspatienten nicht wesentlich. Auch hier soll der 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen streng beachtet werden. Des Weiteren erhalten Patienten, die in die onkologische Ambulanz kommen, einen chirurgischen Mund-Nasen-Schutz.

Sowohl die Palliativstation als auch der palliativmedizinische Konsiliardienst arbeiten weiter. Schwerkranke Menschen oder Menschen in der Sterbephase können mittels einer ärztlichen Einzelfallentscheidung eine Sondererlaubnis für Besuche erhalten.

[Quelle: Interview mit Prof. Martin Bentz, Klinikdirektor Medizinischen Klinik III]

Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren auf ihrem Portal zur Corona-Pandemie umfassend zum Thema Schutzimpfung.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Bundesregierung.

Impfstoff Astra-Zeneca

Das Sozialministerium Baden-Württemberg informiert in einer Pressemitteilung über die Bedeutung des Aussetzens der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff insbesondere für bereits vereinbarte Termine in den Impfzentren. Hiervon sind auch Beschäftigte medizinischer Einrichtungen betroffen, die einen Impftermin im Impfzentrum gebucht haben.

Alle bereits gebuchten Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben demnach bestehen. Die Impfzentren sind angehalten, Termine für eine Impfung mit AstraZeneca wenn möglich auf einen anderen Impfstoff umzubuchen. Alle restlichen Termine, bei denen eine Umbuchung nicht möglich ist, werden zunächst bis 22.03.2021 abgesagt.

Für Personen, deren Impftermin abgesagt wird, gilt laut Sozialministerium folgendes:

  • Wurde/wird der Termin seit dem 16.03.2021 abgesagt, erfolgt eine Aufnahme auf die Warteliste hinter den Menschen aus Prioritätsstufe 1.
  • Wurde der Termin bereits am 15.03.2021 abgesagt, muss ein neuer Termin vereinbart werden, sobald die Terminbuchung wieder geöffnet ist.
     

Das Terminbuchungssystem wird zunächst bis einschließlich 22.03.2021 geschlossen.

Die vorhandene Impfstoffmenge wird in Baden-Württemberg nun vorrangig für die Impfung besonders vulnerabler Menschen aus der Prioritätsstufe 1 genutzt. Zunächst wird die bestehende Warteliste der über 80-Jährigen und der über 65-Jährigen aus Berufsgruppen der Prioritätsstufe 1 abgearbeitet.

Was sind Allergien und wodurch werden sie ausgelöst? 
Allergien entstehen auf der Basis einer immunologischen Reaktion. Der Körper reagiert mit einer Immunantwort auf ein auslösendes Allergen. Das können z.B. Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel, auf die Haut aufgebrachte Substanzen wie z.B. Inhaltsstoffe von Kosmetika/Salben oder auch Arbeitsstoffe im Beruf wie Haarfärbemittel, Handschuhe, Kühlschmierstoffe und vieles anderes sein. Auch Medikamente können eine Allergie auslösen. Je nach Allergen und Beschaffenheit bzw. Aufnahme des Allergens entstehen Symptome an verschiedenen Organsystemen: Schleimhäute (Heuschnupfen, Asthma, Konjunktivitis u.a.), Magen-Darmschleimhaut (Durchfall, Erbrechen), Haut (Kontaktekzeme) 

Was sind die häufigsten Allergien und welche Symptome rufen sie hervor? 

  • Heuschnupfen: Laufende Nase, Augenjucken, Juckreiz im Mund/Rachen, Schlafstörungen, Müdigkeit
  • Asthma: Husten, Auswurf, Luftnot
  • Kontaktekzem: Rötung und Schuppung der Haut, Einrisse der Haut, Streuung auf andere Hautareale außerhalb des Hautkontakts (z.B. Auch Ekzemherde an den Armen und am Körper bei einem allergischen Handekzem)
  • Insektengiftallergie: Anaphylaktischer Schock bis hin zum Tod


Welche Tiere und Pflanzen lösen die meisten Allergien aus? 
Hausstaubmilben, Insekten (Bienen und Wespen), Katzen, Gräser, Bäume und Sträucher, v.a. die Hasel und Birke, aber auch Schimmelpilze

Wie lassen sich Allergien behandeln? 
Der Hauptansatzpunkt bei der Behandlung von Allergien ist die Vermeidung eines Allergenkontakts (Allergenkarenz). So sollten beispielweise bei einer Erdnussallergie keine Erdnüsse und auch keine Spuren von Erdnüssen(!) mehr gegessen werden. Es kann zudem eine medikamentöse Behandlung mit z.B. Antihistaminika oder Kortison erfolgen. Beim anaphylaktischen Schock mit Adrenalin, Haut (Ekzem) erfolgt eine intensive Salben- und Phototherapie sowie eine spezifische Immuntherapie (die "Hyposensibilisierung"), insbesondere bei der Insektengiftallergie und dem Heuschnupfen

Hat die Zahl der Allergie-Fälle in den vergangenen zehn Jahren zu- oder abgenommen? 
Zunahme

Wie können Betroffene Allergie- und Corona-Symptome unterscheiden? 
Für die Corona-Infektion typisch ist die fieberhafte Erkältung zunächst der oberen Atemwege, mit Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen, gefolgt von Husten und Lungenbeschwerden, typisch für Allergien sind die verstopfte Nase mit Nasenlaufen, juckende, rote Augen und Reizhusten, Allergien führen in der Regel nicht zu Fieber

Welche Risiken ergeben sich für Allergie-Patienten durch Corona? 
Die Gefahr besteht, dass eine milde Corona-Infektion als Allergie missinterpretiert und dann verzögert diagnostiziert und behandelt wird. Patienten mit allergischem Asthma sind generell als Risikogruppe einzuordnen.

Was können Allergiker abgesehen von medikamentöser Behandlung tun? 
Allergene meiden, wo immer es geht, angefangen von Lüftungsgewohnheiten, abendlichem Duschen und Ablegen der Kleidung außerhalb des Schlafzimmers bei Pollenallergien, Hausstaubsanierung (Matratzen etc.) und Klimaveränderungen (z.B. Milben-freies Hochgebirge) bei Hausstaubmilbenallergikern oder das Meiden bestimmter Nahrungsmittel z.B. von Stein- und Kernobst bei Birkenpollenallergikern, Meiden des Allergens ist besonders auch bei Kontaktekzemen und Medikamentenallergien wichtig, bitte immer – wenn vorhanden – einen Allergiepass bei sich tragen!

[Auszug aus einem gemeinsamen Interview von Prof. Dr. Claus-Detlev Klemke (Direktor der Hautklinik) und Prof. Dr. Werner Heppt (Direktor der HNO-Klinik)]

Derzeit erreichen uns viele Angebote von Menschen, die uns mit ihrem persönlichen Einsatz in der Pflege oder anderen Bereichen des Klinikums unterstützen wollen. Die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung freut uns sehr!

Für Ihr Hilfsangebot haben wir die Hotline 0721 974 688 88 geschaltet. Sie ist Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr besetzt. Sie erreichen uns daneben rund um die Uhr per E-Mail.

Wollen Sie dem Klinikum und seinen Mitarbeitenden eine Sach- oder Geldspende zukommen lassen? Auf unserer Spendenseite finden Sie alle Details.

Im Namen der Beschäftigten und der Geschäftsführung bedanken wir uns bei allen Helfern und Spendern!